Heute wurde ja in Luzern über die Weiterführung des Hooligangesetzes abgestimmt. Warum das eine blöde Idee ist und vernünftige Menschen dagegen gestimmt haben, hat Amadé (und der Tagi) eigentlich ganz gut erklärt. Wie nun aber zisch.ch berichtet
wurde die Vorlage mit einem Stimmenverhältnis von 80'720 Ja zu 8850 Nein angenommen. Die Stimmbeteiligung lag bei 38 Prozent.
Da kriege ich schon fast das Gefühl, die Hälfte der NEIN-Stimmer persönlich zu kennen, und frage mich - gerade wenn ich mich an das 80%-JA zum Wegweisungsartikel erinnere - was mit den Luzernern eigentlich los ist. Mit einer Ablehnung der Vorlage habe auch ich nicht gerechnet, aber 90%, das ist so heftig, dass ich kotzen könnte - fällt das eigentlich auch unter das Litteringgesetz oder kostet das noch nichts?
Wie aus einem Rundmail, das bitxidenda veröffentlicht hat, zu entnehmen ist, ist die Musikmafia SUISA im Begriff, ein interessantes Label zu ruinieren.
Ich habe über die Jahre hinweg zu sehr fairen Bedingungen produziert und den Bands die Produktionen, die sie machten, zum Selbstkostenpreis verkauft. So konnten sie auf ihren Touren ein großes Plus erzielen, denn die Gagen sind ja nicht gerade rosig. Ich habe das damals (leider nicht schriftlich) mit der SUISA so abgesprochen. Jetzt hat sich aber das Blatt gewendet, und die SUISA fordert von Voodoo Rhythm rückwirkend auf alle Produktionen 42′500.- Franken. D.h. die SUISA will von mir Geld für etwas, das schon lange abgeschlossen ist. Und sie will Geld an die Bands auszahlen, das diese eigentlich gar nicht wollen, sie wollen lieber möglichst viele Freiexemplare. Leider kommen wir so bei der SUISA nicht durch und müssen den geforderten Betrag innert 30 Tagen zahlen, ansonsten müssen wir in Erwägung ziehen, Voodoo Rhythm zu schließen – das wäre unser Entscheid, denn für uns ist es unmöglich, so einen hohen Geldbetrag zu bezahlen.
Deshalb rufen wir hiermit zu einer Spenden-Aktion auf. Doch selbst wenn wir das Geld bezahlen könnten, stößt es uns immer noch sauer auf, auch unseren Bands auf dem Label. Ich habe ihnen bereits erzählt, dass ich ihnen in Zukunft keine guten Deals mit Platten zum Selbstkostenpreis mehr machen kann, sie würden anstelle der Platten Geld von der SUISA ausbezahlt bekommen, und alle Bands waren dagegen, vor allem die Amerikaner-Bands, die sowieso kein Geld kriegen würden, da das Geld irgendwo zwischen CH und USA versickert (haben wir alles schon erlebt).
Zum an den Kopf fassen... Meiner Meinung nach ist es allerhöchste Zeit, die SUISA abzuschaffen oder zumindest grundlegend neu zu strukturieren.
Ach, und:
Ich hoffe, Ihr könnt uns helfen, wir wollen nicht, das Voodoo Rhythm aufhören muss und wollen unsere Arbeit weiterführen. Ich bitte Euch, dieses Mail weiterzuleiten und Spenden auf folgendes Konto zu überweisen:
Voodoo Rhythm records
Beat Zeller
3014 Bern
Credit Suisse, Postfach 100,8070 Zürich
PC KONTO: 80-500-4
Hm, eigentlich dachte ich, so ein altes Damenvelo klaut eh keiner. Zumindest nicht, wenn es mit einer Kette und Vorhängeschloss abgeschlossen ist. Und einen Platten hat. Und es zum Velofahren eh viel zu kalt ist.
Aber jo, es gibt scheinbar nichts, was es nicht gibt, seit ein paar Tagen ist mein Sursee-Velo verschwunden (zuletzt gesichtet beim MMM-Surseepark). Von jemandem für den nächtlichen Heimweg entwendet, von Veloschiebern (im wahrsten Sinne des Wortes, wenn es einen Platten hat) in den Osten verkauft, von Ausserirdischen entführt... Macht alles irgendwie nicht so recht Sinn, aber vermissen werde ich das Velo, das ich von einer Grosstante geerbt und mit Rückspiegel und Hupe gepimpt habe trotzdem.
Falls es jemand, der das liest zufällig irgendwo in der Nähe von Sursee in einem Graben liegen oder vor einem Haus stehen sieht - ich würde mich über eine Mitteilung freuen.
Liebe Dozenten, Kundendienst- und PersonalverwaltungsmitarbeiterInnen: Was, bitteschön ist an "Gabriel" so schwer zu verstehen? Gabriel wie die Erzfee Gabriel in Betlehem zum Beispiel?
Auch nicht schlecht: Ich und ein Kollege begeben uns im Seminar für ein Referat nach vorne, wollen gerade anfangen, als der Dozent fragt, wo denn die Frau Hess sei... Ähem...
Eigentlich sind ja Fussballmatchs nicht so mein Thema, aber was sich gestern in Bern abgespielt zu haben scheint, ist definitiv unter aller Sau und bloggenswert. Laut Amade stürmten Mitarbeiter der privaten Protectas den Fansektor, nachdem friedliche FCL-Fans versucht hatten, ein Transparent mit der Internetadresse zum Referendum "Nein zu Polizeiwillkür" aufzuhängen.
Wie auch die Berner Zeitung berichtet, kamen dabei auch Schlagstöcke zum Einsatz:
Laut Augenzeugen versuchten Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes Protectas, Transparente mit Texten wie «Nein zu Polizeiwillkür» im Sektor der Luzern-Fans zu entfernen. Gemäss Zuschauern wurden dabei auch Schlagstöcke eingesetzt.
Transparente gehören, zumindest soweit ich das als Nichtfussballer beurteilen kann, zu einem Match dazu wie der Ball und der Rasen und gefährden im Gegensatz zu beispielsweise das Abbrennen von Pyrotechnik auch niemanden. Umso unverständlicher ist es, dass dagegen mit Gewalt vorgegangen wird. Was aber noch darüber hinaus geht, und dem Vorfall quasi die Krone der Illegitimität aufsetzt, ist die Tatsache, dass die Mitarbeiter von Protectas eigentlich nicht mehr sind als Privatpersonen mit Uniform und häufig überzogenem Ego, aber am Gewaltmonopol des Staates - im Gegensatz zur Polizei - genausowenig Anteil haben wie ich, die Fussballfans oder der Schiedsrichter. Nichts, aber auch gar nichts berechtigt die zum Einsatz von Schlagstöcken, ich hoffe, dass die betreffenden "Sicherheitsleute" sowohl rechtlich als auch von ihrem Arbeitsgeber zur Verantwortung gezogen werden. Des weiteren kann wohl nicht oft genug betont werden, dass Angestellte von privaten Sicherheitsfirmen KEINE Polizeirechte haben, auch wenn sie die wohl gerne hätten und sich teilweise auch nehmen, wie auch vor einigen Wochen im Fall der Spionage-Tätigkeiten von Securitas (Tagesanzeiger).
Wie der Tagesanzeiger berichtet, wurden 16 von den 29 Polizisten, die angeklagt waren 2001 bei einem brutalen Überfall auf schlafende Globalisierungskritiker beteiligt gewesen zu sein, freigesprochen. Laut tagesschau.de wurden unverständlicherweise auch die drei Hauptverantwortlichen des Einsatzes freigesprochen.
13 der Angeklagten wurden zu Haftstrafen von bis zu vier Jahren und Schadenersatzzahlungen verurteilt.
Ein interessantes Video (deutscher Fernsehpreis 2002 für die beste Reportage) zu den Protesten und Polizeieinsätzen am G8-Gipfel 2001 in Genua habe ich vor einiger Zeit gepostet
Meiner Meinung nach ist die Schuldfrage betreffs des Überfalls auf die Diaz-Schule ziemlich klar - keine noch so starken eventuelle Krawalle und Gesetzesverstösse rechtfertigen einen gewaltätigen Überfall auf Schlafende. Ich hoffe für den italienischen Rechtsstaat, dass das das Gericht ebenso sieht und die Freisprüche nur aufgrund mangelnder Beweise erfolgten, was bei Fällen von Polizeigewalt leider häufig ein Problem zu sein scheint.
Nachdem sämtliche nichtsponsorkonformen Biere aus den Stadien, Fanmeilen und Umgebungen verbannt sind, Nikon-Sportfotografen an der EM ihre Logos abkleben dürfen, Schulklassenprojekte wegen Länderwappen und Wortspielen abgemahnt werden und man mit Heineken-Bierhüten auch als Holländer nicht ins Stadion darf, könnten die Sponsoren der gemeinnützigen UEFA ja schon fast zufrieden sein. Wären da nicht diese elenden Blogger und Kommentierenden, die da einfach Marken nennen, die keine offiziellen Euro2008-Sponsoren sind. Und das ungestraft!
Dass das nicht angehen kann, leuchtet ein, und so fühlte sich die UEFA auch verpflichet, den Sportsgeist zu wahren und einen netten Brief an die Blogger vom "Zum Runden Leder"-Blog zu schreiben:
«Ambush Commenting ist eine unangenehme Sache, sowohl für uns als Ausrichter der UEFA EURO 2008TM als auch für Sie als Betreiber einer Webpräsenz», schreibt uns die UEFA, und weiter «Bei der regelmässigen Durchsicht der relevanten Schweizer Fussballblogs ist unserer Rechtsabteilung das Fussballblog "Zum Runden Leder" im Monat April 2008 vermehrt durch nicht sponsorenkonforme Kommentare aufgefallen. Wir bitten Sie, Ihr Zielpublikum umgehend und vollständig über die Konsequenzen des Ambush Commentings zu informieren. ... Wir danken für Ihre Kooperation.»
Mh ja. Da könnte man als Veranstalter eines Sportgrossanlasses schon etwas neidisch auf die Organisatoren der olympischen Spiele werden... Die müssen sich zumindest dieses Mal nicht mit so nervigen Sachen wie Redefreiheit herumschlagen...
Ach, und was ich noch sagen wollte: Fastfood von Tibits ist lecker und gesund, Orange hat einen prima Studententarif, Pentax baut coole Kameras, Eichof gehört zwar bald zu Heineken, aber braut trotzdem leckeres Bier, und Red Bull hat ein neues feines Cola. PostFinance hat zwar einen miesen Kundendienst, aber immerhin schreiben sie nicht milliardenweise Kohle ab, und als Ausgleich verkauft Switcher bequeme und faire (Sport-)kleider. Aber mit der Euro2008TM hat das natürlich nix zu tun.
"Nach dem 31. August 2008 werden wir keine Lizenzschlüssel mehr für die von Ihnen bei MSN Music erworbenen Musikstücke oder die Autorisierung weiterer Computer ausliefern können. (...) Wenn Sie versuchen, Ihre Musikstücke nach dem 31. August auf weitere Computer zu übertragen, werden sich diese Musikstücke nicht erfolgreich abspielen lassen."
Ebenso funktioniert die bezahlte Musik nicht mehr, wenn man beispielsweise das Betriebssystem wechselt oder neu installiert. Was ja gerade bei Windows ab und zu mal vorkommen soll...
Genau das Problem war ja einer der Hauptkritikpunkte von DRM-Gegnern, ich wundere mich nur, dass das mit dem Abschalten der Server schon so schnell passierte.
Und das ist immer noch Grund genug für mich, für DRM-haltige Musik keinen einzigen Rappen in die Hand zu nehmen.
Am Samstag vor einer Woche haben in Luzern 800 Leute in einer vorübergehend von der Aktion Freiraum besetzten leerstehenden Druckerei eine tolle Party gefeiert. Ich war leider nicht dabei, habe aber von Kollegen erfahren, dass die Fete ein voller Erfolg war, gute Stimmung, gute Musik, friedliche Leute. Eine Beschreibung, die auf alle Veranstaltungen der Aktion Freiraum, die ich bisher besucht habe, auch passen würde. (Die RTS vom 1. Dezember 07 buche ich mal als Veranstaltung der Polizei ab. )
Nun, schön und gut... Seltsamerweise war in der Presse danach von einer Party von aggressiven, betrunkenen und sichtlich gewaltbereiten Autonomen die Rede, die obendrein noch mit Eisenstangen bewaffnet gewesen sein sollten und eine Räumung durch die Polizei unmöglich gemacht haben sollen. (NLZ / zisch.ch).
Verwirrt durch diese Berichterstattung, erkundigte ich mich bei Bekannten nochmals über die Stimmung an der Party, worauf diese erstaunt bis empört über die Berichterstattung reagierten - die Stimmung sei gewohnt friedlich gewesen. Eine Ansicht, die auch diverse Leserbriefschreiber der die NLZ teilen. Von Gewaltbereitschaft und Eisenstangen sei an dem Abend nichts zu bemerkten gewesen...
Was sich Polizeikommandant Rötlisberger von solchen Lügen erhofft, ist mir nicht ganz klar...
Und weils grad noch zum Thema passt: Die Nassenverhaftungen am 1. Dezember waren laut Untersuchungskommission, Kommandant Rötlisberger und Sicherheitsdirektorin Stämmer tatsächlich rechtens und völlig in Ordnung. Und auch die SP distanzierte sich nie von Parteimitglied Stämmer... Potentielle SP-Wähler sollten sich hier nochmal überlegen, ob sie solche Aktionen mitverantworten und unterstützen wollen...
bitxidenda.ch hat auch noch einen Artikel zum Thema.
Mit dem neuen iPod Touch 32GB ist auch der Player in interessanten Speicherplatzdimensionen angelangt. Und interessant ist das Gerät auch für die Suisa. Nach der Leerdatenträgervergütung, die bei Flashplayern über 4 GB eine Abgabe von rund 5 Franken pro GB vorsieht, gehen von den 839 Franken (aktueller Kaufpreis auf apple.ch) rund 150 Franken an die Suisa. Der Suisaanteil wird aufgeteilt an die Suisa selber (10% - 15.- pro iPod), schweizer (Suisa-)Urheber (23% - 34.50), ausländische Urheber (33% - 49.50) und in- und ausländische Verleger (34% - 51.-). Interessant, ich will mich auch an Produkten bereichern, mit denen ich nix zu tun habe (hmm... vielleicht einige Trivialitäten patentieren...? ).
Update: Die Suisa hat die Abgabe auf Flash-Geräte mit mehr als 4GB deutlich gesenkt:
Neu beträgt sie auf 32GB noch CHF 41.81 statt wie bisher CHF 153.03. Beim iPod touch (32 GB) beträgt die Vergütung damit neu noch rund fünf Prozent des Gerätepreises. Falls künftig Geräte mit 64 GB Flashspeicher eingeführt werden, beträgt die Vergütung CHF 67.73 anstatt CHF 306.05 nach dem geltenden Tarifansatz.
(suisa.ch)
Der iPod Touch 32Gb kostet allerdings immer noch 839CHF , im Vergleich zu den 499$ (ca. 498CHF) in den USA.
Zürich Hauptbahnhof, 19:00, ich will in die S-Bahn nach Hardbrücke, und weil die gleich abfahren will, hoffe ich mit einem kurzen Sprint die Tür zu erreichen. Naja, daraus wird leider nichts, denn schon nach 2 Schritten springt mich ein Freund und Helfer von hinten an und will meine ID sehen. OK, Personenkontrolle kann ja mal vorkommen, und der eine (noch) nette Herr meinte da auch, dass sie jemanden suchen. So gebe ich den beiden meine ID und beantworte auch widerwillig kooperativ die Fragen während der Überprüfung (Wohnen Sie in Zürich? - Nö. Was machen Sie da? - Freunde treffen. Hatten Sie schon einmal Kontakt mit der Polizei - Ich doch nicht. Sie sehen auch auf allen Passfotos anders aus? - Ja, auf der Legi sogar wie ein Terrorist.). Schliesslich wollen die noch meinen Rucksack durchsuchen, schauen in meine Socken, durchleuchten alle Hosen- und Jackentaschen (von denen ich einige nicht einmal kannte... ), finden aber ausser einem Grip-Säckli mit Kernel-Nüssen nichts... Trotzdem dauert die ganze, ziemlich demütigende Durchsuchung mitten im HB zur Hauptpendelzeit ganze 10 Minuten an, in denen der wirklich Gesuchte 100 Mal an uns vorbeilaufen hätte können...
Und ich frage mich, ob die das überhaupt dürfen, Leute ohne einen begründeten Verdacht durchsuchen? Oder sind zottelige Haare schon ein begründeter Verdacht? Oder wars der Bart? Hmmm...
Das Jugendkulturzentrum Treibhaus im Tribschen und der unmittelbar angrenzende, neu erstellte Theaterpavillon bekommen bald neue Nachbarn: Die Stadt bietet mit einer ausserordentlichen Umzonung Hand, damit in nächster Nähe der beiden Kulturhäuser, auf dem AReal der heutigen Butterzentrale, Bürus und Wohnungen im mittleren bis oberen Preissegment entstehen können.
(aus der NLZ vom 12. April, S. 25)
Nun, Wohnraum in Städten ist ja bekanntlich meistens knapp, auch wenn eher im unteren als im geplanten "mittleren bis oberen Preissegment" Bedarf besteht. Dass das für allfällige Investoren nicht so interessant ist, ist mir auch klar, aber das ist eigentlich auch gar nicht der Punkt, der mich bei der Umzonung stutzig macht. Vielmehr stören mich die Parallelen zur Geschichte der Boa, auch hier wurden 1998 die anliegenden Gebiete von Gewerbe- in Wohngebiete umgezont, was zwangsläufig zu Lärmkonflikten und - nach mehreren von Stimmvolk abgelehnten Lärmschutzsanierungen - zur Schliessung der Boa geführt haben. Haupt"problem" sind dabei meiner Meinung nach nicht einmal die laute Musik von Konzerten und ähnlichem, sondern viel mehr die Leute, die sich vor den Lokalen auf der Strasse aufhalten. Eine Lärmquelle, die sich in näherer Zukunft noch verstärken dürfte, falls es tatsächlich zu einem Rauchverbot in Clubs kommen sollte. Ähnlich sieht das auch Stefan Chiovelli vom Treibhaus, der im Artikel der NLZ zitiert wird: "Wir sind viel krasser und schlimmer", als die Boa, was den Lärmpegel betrifft.
"Die vielen Leute, die abends kommen und gehen, die draussen herumstehen oder spätnachts nach Hause gehen. Das ist einfach laut." Die Besucher des Treibhaus seien nicht ältere Erwachsene, "sondern Jugendliche, die sich ausleben."
Dass sich das nicht sonderlich gut mit Wohnungen im oberen Preissegment verträgt, dürfte wohl klar sein, und so hoffe ich, dass die luzerner Stadtplaner diese Problematik erkennen und nicht weiter auf eine Verdrängung der Nicht-KKL-Kultur aus der Stadt hinarbeiten.
... mein neues MacBook. Also nicht dass wir uns falsch verstehen, das Teil ist super, aber ich motze halt gerne rum und Lobgesänge auf Appleprodukte sind unterdessen doch ziemlich ausgelutscht und verbraucht. Und der eine oder andere Kritikpunkt dürfte meiner Meinung nach bei einem Markennotebook einfach nicht vorkommen.
1. Die vordere Kante des unteren Macbookteils ist ziemlich scharf. Das ist, je nach Position der Hände, sehr unangenehm, zumal es wohl ein leichtes wäre, diese Schärfe bei der Produktion zu verhindern. Falls mich also mal jemand mit aufgeschlitzten Pulsadern am Schreibtisch liegend findet - der Apfel war der Mörder.
2. Das Glossy-Display. Naja, dazu muss ich wohl nichts mehr schreiben. Kann ich eigentlich auch nicht gut, schliesslich habe ich von dem Problem beim Kauf gut gewusst.
3. Allgemein ist das Display nicht so toll, finde ich. Aber vielleicht bin ich hier auch einfach etwas zu verwöhnt.
4. Schwarz ist sexy, und schmutzresistenter als weiss. Denkste, die Oberfläche des schwarzen Macbook ist mindestens so fingerabdruckanfällig wie das Glossy-Display, nur lassen sich die Abdrücke aus der Oberfläche nicht mehr so leicht wegpolieren. Was dann auch nicht mehr so sexy ist.
5. Auch Softwareseitig habe ich etwas zu bemängeln: Wieso kann man das Verhalten des Notebooks beim zuklappen nicht abhängig davon einstellen, ob es im Akku- oder Netzbetrieb ist? Besonders wenn noch ein externes Display angeschlossen ist? Hallo, mein Thinkpad konnte das schon 2001...
6. A propos externes Display: Um so eines anzuschliessen, braucht man einen Adapter, egal ob VGA oder DVI. Und der kostet 40 Hämmer und wird natürlich nicht mitgeliefert. Hui.
7. Ebenso nicht mehr mitgeliefert wird eine Apple Remote. Obwohl FrontRow ohne das Ding irgendwie ziemlich sinnlos ist.
8. Ein Hotkey zum Umschalten des Modus des externen Monitor fehlt auch.
9. Ich bin immer noch der Meinung, dass ein Trackpoint besser wäre als ein Touchpad. Wobei ich damit nach kurzer Zeit auch schon prima zurecht komme (die Mighty Mouse darf aber trotzdem bleiben. ).
10. Schade auch, dass Netzteil und Kabel auch beim schwarzen MacBook in weiss geliefert werden, das sieht einfach nicht so toll aus. Aber das ist wohl Jammern auf hohem Niveau...