Der Nachfolger der kleinen Pentax K-m wurde heute - zumindest für mich - ziemlich überraschend angekündigt. Und überraschend ist auch die Farbvielfalt der Kameragehäuse, ist man sich von DSLR doch vor allem schwarz gewohnt:
Auch die inneren Werte der Einsteiger-DSLR können sich sehen lassen: Stabilisierter 12MP Sensor, fast 5 Bilder pro Sekunde, HD-Video, 11-Punkt Autofokus mit 9 Kreuzsensoren und was halt sonst noch alles so dazugehört.
In der Schweiz soll die Kamera für 999.- UVP auf den Markt kommen, die riesige Farbauswahl bleibt allerdings den Japanern vorbehalten: in Europa kann man sich aber immerhin zwischen schwarz, blau, rot und weiss entscheiden.
Heute wurde die neue Pentax DSLR offiziell vorgestellt. Auffallend ist die geringe Grösse der Kamera - bisher musste man fast zu einer funktional abgespeckten Einsteigerkamera greifen, wenn man eine kompakte DSLR haben wollte, die neue Pentax scheint aber tatsächlich sehr kompakt zu sein und trotzdem über ausgewachsene Bedienung und Features zu verfügen. Das mag nicht jedermanns Geschmack sein, aber für den Einsatz unterwegs dürfte das ziemlich praktisch sein. Dieser Outdoorfähigkeit trägt die neue Kamera übrigens auch durch die aufwändige Abdichtung gegen Dreck und Wasser Rechnung, die sich erstmals sogar auf die günstigen Kitobjektive erstreckt. Bisher waren solche Ausstattungsmerkmale nur Profiobjektiven vorbehalten, die natürlich auch entsprechend bezahlt werden wollten. Da passt auch die zumindest auf dem Papier eindrückliche zugesicherte minimale Betriebstemperatur von bis zu -10°C gut dazu - bei den meisten elektronischen Geräten ist diesbezüglich schon bei 0° Schluss.
Bisher tönt dieser Blogeintrag wohl schon fast etwas zu positiv, aber ich habe grosses Vertrauen in Pentax, dass die neue K-7 ein sehr ausgewogenes Produkt wird. Einzig die Geschwindigkeit des Autofokus, wohl der Hauptkritikpunkt des Pentaxsystems lässt mich noch etwas zweifeln. Zwar wird überall betont, dass dieser deutlich verbessert wurde, aber die Tatsache, dass im Datenblatt der Textblock der indirekten Vorgängerkamera einfach kopiert wurde, lässt schon einige Zweifel aufkommen. Naja, das wird sich zeigen, sobald die ersten Kameras in die Hände von Testern geraten - auf den Markt wird sie voraussichtlich im Juni kommen.
In den letzten Wochen haben sich die Gerüchte um die neue Top-Kamera von Pentax verdichtet, aber abgesehen von klitzekleinen Bildschnipseln und Schattenspielen war von der Kamera nicht wirklich was zu sehen. Nun sind diese Woche erstmal ganze Bilder von der Kamera aufgetaucht, und das auf angenehm witzige Art:
Was die Kamera leisten wird, ist allerdings noch nicht sicher bekannt, sehr wahrscheinlich ist der selbe Bildsensor wie in der K20D verbaut, der mit 14.6MP und relativ gutem Rauschverhalten sicherlich noch zeitgemäss ist, erst recht wenn Pentax/Samsung den noch etwas aktualisiert und feingetunt haben. Ausserdem dürfte die Kamera die deutlichst kleinste Kamera der gehobenen Semi-Pro-Klasse werden, was sicher nicht jedem gefällt - mir aber schon. Riesige Backsteinklötze gibts ja schon genug, wer so ein Trumm mitschleppen will ist mit einer Nikon D300 sicher gut bedient. Mit einem Videomodus kann ausserdem auch ziemlich sicher gerechnet werden. Ansonsten erwarte ich von der neuen K-7, wie sie wahrscheinlich heissen wird, vor allem kleine Detailverbesserungen und, wichtig: dass Pentax die leidige Baustelle des nachführenden Autofokus' endlich mal etwas aufräumt und wenigstens annähernd den Anschluss an die Konkurrenz wieder schafft.
Aber das werden wir wohl erst erfahren, wenn Pentax die Kamera am nächsten Mittwoch offiziell vorstellt. Bis dahin bleibe ich gespannt und schaue mit meinem bisherigen coolsten geleakten Bild zur neuen Kamera in die Zukunft:
Ein bisschen was ist nun schon vor der PMA zu einer neuen Pentax Kamera geleakt: Im Review einer Olympus DSLR hat Colorfoto aus Versehen (?) ein Bild einer Pentax Kamera hochgeladen, die noch nicht vorgestellt wurde.
Nach einer kleinen Kompakten sieht das nicht aus, eine DSLR wirds auch nicht (man beachte den Knopf oben links zum Umschalten zwischen Electronic Viewfinder und Display). Ein Wechselbajonett dürfte auch nicht drin sein, weil damit die Makro-Taste wenig Sinn machen dürfte... Und schlussendlich sieht das ganze doch irgendwie sehr wie die Rückseite der Nikon P90 aus - eine Bridgekamera mit lächerlich grossem Brennweitenbereich. Insofern nichts wirklich spannendes, schade.
Die PMA findet in rund einer Woche statt und ist wohl eine der wichtigsten Messen für Fotografie. So erstaunt es auch nicht, dass im Vorfeld die Gerüchteküche über allfällige Neuvorstellungen brodelt. Während für die grossen DSLR-Hersteller diverse Gerüchte kursieren, ist abseits von diversen Foren (wie dem DSLR-Forum oder dem Digitalfotonetz) relativ wenig darüber zu hören, was von Pentax kommen könnte.
Ich fasse hier mal die gängigsten Gerüchte zusammen und versuche einzuschätzen, wie realistisch die Verwirklichung sein dürfte.
Kameras
Das aktuelle Lineup an Pentax-DSLR besteht aus der Einsteiger-Kamera K-m, der etwas höher platzierten K200D sowie der semiprofessionell ausgerichteten K20D. Während erstere letztes Jahr an der Photokina eingeführt wurde und somit noch kein Jahr alt ist, werden die Nachfolger der anderen beiden Kameras heiss erwartet.
Wenn man die Entwicklung in der Vergangenheit betrachtet, dürfte der Nachfolger der K200D K300D heissen und diverse Features des älteren Semipro-Modell in einem schlichteren und kleineren (aber abgedichteten) Gehäuse unterbringen. Das dürften also als Neuerungen der 14.6-Megapixelsensor der K20D sein und damit auch Liveview. Gerüchteweise kommt auch ein komplett neues Autofokussystem, dessen Vorläufer schon in der K-m verbaut ist. Diverse Features der K200D dürften in der K300D natürlich auch drin sein.
Die K30D wird wohl auch weiter mit einer (optimierten) Version des 14.5-Megapixelsensors auskommen, der sich in der K20D bewährt hat. Eine komplette Neuentwicklung halte ich für sehr unwahrscheinlich. Ausserdem wird auch in der K30D das neue Autofokusmodul verbaut sein, das eventuell zur Abgrenzung zur K300D in dieser künstlich beschnitten sein könnte (wie z.B. durch weniger Autofokuspunkte). Daneben erwarte ich in der K30D einen überarbeiteten Verschlussmechanismus, zumal der der K20D "nur" 3 Auslösungen pro Sekunde schafft, was in der Kameraklasse nicht mehr zeitgemäss ist. Ansonsten dürfte die neue Kamera über diverse kleine Weiterverbesserungen verfügen, wie ein höher auflösendes Display, verbesserten LiveView und einen Videomodus.
Auch wenn die Spezifikationen der neuen Modelle schon grob vorstellbar sind, rechne ich allerdings nicht damit, dass die Kameras schon an der PMA vorgestellt werden. Das lässt sich aus verschiedenen Aussagen von Insidern herauslesen, und ein Modellzyklus von gerade mal einem Jahr (die K20D wurde Anfang 2008 vorgestellt) ist von einem doch relativ kleinen Hersteller wie Pentax nicht zu erwarten.
Daneben ist seit einigen Jahren von einer 645D die Rede, also einer digitalen Version der Mittelformatlinie von Pentax, von der auch schon Prototypen gezeigt wurden. Entgegen einiger Spekulationen erwarte ich allerdings nicht, dass die Kamera auf der PMA gezeigt wird, seit der Übernahme von Pentax durch Hoya ist es sogar alles andere als gesichert, ob das Projekt 645D überhaupt noch lebt.
Ebenso unwahrscheinlich halte ich in der nächsten Zeit eine professionell ausgerichtete K3D, womöglich sogar mit Kleinbildsensor. Um in diesem Segment mit Canon und Nikon konkurrieren zu können fehlt Pentax zur Zeit schlicht und einfach das Servicenetz, von den entsprechenden Objektiven ganz zu schweigen.
Daneben ist aber noch die Rede von einer weiteren Kamera, die "kein mittelformat und auch kein kb format" haben soll. Ich könnte mir vorstellen, dass sich dahinter entweder eine "Sucher"kamera ähnlich MicroFourThirds vorstellen, die - allenfalls erst als Konzept - auf der PMA gezeigt werden könnte.
Alles in allem dürften einige von der PMA etwas enttäuscht werden, was neue Kameras von Pentax betrifft. Interessanter werden könne es bezüglich neuer
Objektive: DAstar 60-250/4: Das nun seit über 2 Jahren verschobene Objektiv, von dem auf der letztjährigen Photokina ein funktionsfähiger Prototyp gezeigt wurde, dürfte auf der PMA als finale Version gezeigt werden und kurz darauf endlich auch den Weg in die Läden finden.
Ebenfalls auf der Photokina gezeigt wurde ein Modell des kleinen ]*DA 15mm f/4.0 limited*]. Auch das Objektiv könnte an der PMA offiziell vorgestellt werden, zumindest erwarte ich aber ein funktionsfähiger Prototyp. Ähnlich sehe ich es mit dem *DAstar 30mm*, das seit einiger Zeit auf der Objektivroadmap rumgeistert, von dem aber noch keine näheren Daten veröffentlicht wurden. Ebenfalls ohne weitere Details auf der Roadmap verzeichnet ist ein *"Super Telephoto"-Objektiv*, zu dem an der PMA nähere Spezifikationen veröffentlicht werden könnten. Ich tippe auf eine Festbrennweite mit 400mm und einer Lichtstärke um f/4.5.
Da das DA 18-250, das in einer Zusammenarbeit mit Tamron hergestellt wurde, vom Markt genommen wurde, rechne ich auch damit, dass wir hier eine Neuvorstellung sehen werden, wieder in Zusammenarbeit mit Tamron wäre der Nachfolger des 18-250, also das 18-270 denkbar. Nett wäre eine Abdichtung gegen Spritzwasser und Staub, was dem Outdoor-Image, das Pentax vertreten will entgegenkommen würde und eine günstigere Alternative zu den teuren abgedichteten DAstar-Objektiven bieten könnte.
Neben diesen "abzuarbeitenden" Objektiven der Roadmap rechne ich mit eingen Objektiven, die zwar nicht gezeigt werden, aber auf der Roadmap neu verzeichnet werden. So sind ein DA135mm vorstellbar, mit einer Lichtstärke um f/2.8. Allgemein wäre es es denkbar, Objektivrechnungen aus der FA-Zeit als neue relativ preiswerte DA-Festbrennweiten (ohne star oder limited) überarbeitet anzubieten... Wobei das wohl schon zu stark ins Wunschdenken abdriftet.
Die Mattscheiben, die standardmässig in modernen DLSR-Kameras verbaut sind, sind zwar schön hell, aber leider zum manuellen Fokussieren nicht so gut geeignet. Ein Problem, das durch die systembedingt im Vergleich zu alten "Kleinbild"-SLR kleineren Sucher noch verstärkt wird. In den meisten Fällen ist das nicht gross störend, da diese Kameras über Autofokussysteme verfügen, aber es gibt natürlich auch Situationen, in denen man sich nicht auf eine Automatik verlassen kann oder will, sei es weil der Autofokus zu langsam oder zu ungenau arbeitet oder weil der zu fokussierende Punkt schlicht und einfach kleiner ist als der betreffende Autofokussensor (die übrigens deutlich grösser sind als die Leuchtmarkierungen im Sucher). Hier kann eine stärker mattierte Einstellscheibe helfen, vor allem wenn sie noch über ein Schnittbild und einen Mikroprismenbereich verfügt.
Nun bietet mein Kamerahersteller keine Original-Schnittbildscheiben an, und die Dritthersteller sitzen alle in Übersee und sind auch nicht gerade preiswert (z.B. Katzeye Optics) oder bieten zurechtgeschnittene Mattscheiben über ebay an. Letzteres kriege ich auch selber hin, und da bei meinem Vater noch eine alte Olympus OM2 rumlag, deren Spiegelmechanik defekt ist, habe ich mich an eine Mattscheibentransplantation gewagt. Als Spenderkamera kommt hier eigentlich fast jede SLR ohne Autofokus in Frage, es ist natürlich von Vorteil, wenn der Mattscheibenwechsel vom Hersteller vorgesehen ist, ansonsten muss die Kamera unter Umständen komplett zerlegt werden. Und natürlich muss auch die Ziel-DSLR einen Mattscheibenwechsel unterstützen. Ob das möglich ist, lässt sich durch ein Blick ins Handbuch und die Zubehörliste abchecken. Bei Pentax DSLR ist es so, dass nur die K20D und K10D offiziell geeignet sind, bei den Einsteigermodellen geht es aber genauso - einfach unoffiziell.
Bevor ich die dazu erforderlichen Schritte erläutere, möchte ich noch darauf aufmerksam machen, dass sowohl die Mattscheiben als auch das innere Kameragehäuse stellenweise recht empfindlich ist, und dass bei einem solchen Umbau entstehende Schäden nicht durch die Kameragarantie abgedeckt sind. Und natürlich übernehme auch ich keine Haftung, wenn ihr euch die originale Mattscheibe oder das Spiegelprisma verkratzt.
Wenn man sich dessen bewusst ist und etwas vorsichtig arbeiten kann, kann man aber weitermachen. Dazu baut man aus der DSLR sowie aus der Spenderkamera die Mattscheibe aus. Dazu entfernt man das Objektiv und hängt einen kleinen Haken an der Oberseite des Spiegelkasten aus. Dann klappt die Halterung herunter und man kann die Mattscheibe entnehmen.
Danach zeichnet man mit einem dünnen Bleistift (Stifte mit Tinte sind nicht geeignet, da die Tinte auf der Mattscheibe verlaufen kann) die Umrisse der DSLR-Mattscheibe auf die Schnittbildscheibe ein. Dabei darf man gerne etwas grosszügig sein. Danach schneidet man die Mattscheibe auf die eingezeichnete Grösse zu - ich habe von Varianten mit Dremel, feiner Laubsäge oder Nagelschere gelesen.
Mangels Alternative habe ich zu letzterem gegriffen.
Wenn man die grobe Form zugeschnitten hat, muss man die Mattscheibe noch auf die genaue Grösse zuschleifen. Ich habe dazu eine Nagelfeile verwendet. Dabei gilt es aufzupassen, dass man die Seiten gleich stark abschleift, sodass das Schnittbild danach mittig im Sucher liegt.
Wenn das geschafft ist, muss man die Scheibe nur noch abwaschen (zwischen Klopapier legen zum trocknen - nicht reiben!) und einbauen, was ohne Pinzette etwas frickelig werden kann. Die matte Seite mit den Schnittbildkeilen muss dabei in die Richtung des Spiegelkastens, also nach oben zeigen. Gegebenenfalls muss man auch noch etwas nachschleifen, bis sie schön passt.
Ich hatte ich bei meiner Scheibe zuerst einen leichten Frontfokus, das heisst, der Fokus lag etwas näher bei der Kamera als das Schnittbild suggerierte. Minimes dünnerschleifen der Scheibe an den äussersten Ränden bringt Abhilfe. (hier gilt es besonders vorsichtig zu sein, damit man die Mattscheibe nicht verkratzt). Analog kann man bei Backfokus die Mattscheibe mit zurechtgeschnittenen Klebebandstreifen am Rand etwas dicker machen.
Wenn nun alles gut gelaufen ist, hat man einerseits eine Mattscheibe, die diesen Namen auch verdient, und andererseits ein Schnittbild, das durch verschieben zweier Bildteile anzeigt, ob der Fokus stimmt. Die selbe Funktion erfüllen die Mikroprismen, die bei einem nicht fokussierten Bild flimmern.
Die Originalmattscheibe lässt sich übrigens, mit etwas Klopapier gepolstert, prima in einem SD-Card-Behälter aufbewahren und bei Bedarf natürlich wieder einsetzen.
Die Nachteile der Schnittbildscheibe ist ein dunkleres Sucherbild, das vor allem bei lichtschwachen Objektiven (ab etwa f/4 Offenblende) auffällt. Auch kann durch die bei lichtschwachen Objektiven mögliche Abdunkelung des Schnittbildes die Spot-Belichtungsmessung beeinflusst werden. Ausserdem fehlen die festen Markierungen im Sucher, die aufleuchtenden Autofokuspunkte werden aber noch angezeigt. Andere Nachteile sind mir keine bekannt.
Die würden sich besser mal um die Entwicklung neuer Kameras kümmern als um Flash-Games... Wobei ich die Idee, das LowEnd-DSLR-Modell in anderen Farben anzubieten eigentlich ziemlich gut finde. Das ist zur Zeit doch ein Alleinstellungsmerkmal, und das bei einer Zielgruppe, die teilweise auch auf andere Sachen als auf technische Werte (nicht dass die bei der K-m/K2000 schlecht wären ) achten. Und andererseits ist mein Budget auch froh, wenn die Killer-K30D nicht schon morgen auf den Markt kommt. diesen eintrag lesen
Auf Pentaxmas.de gibts auch dieses Jahr wieder ein Flashspiel, in dem es darum geht, weihnachtliche Motive möglichst vollständig und spektakulär zu fotografieren. Nun, der eher träge Pentax-Autofokus wurde in dem Spiel recht gut nachempfunden, schnelle Motive erwischt man irgendwie immer grad knapp nicht.
Wer dieses Hindernis gut meistert, kann sich dann aber in die Highscores eintragen und hat dadurch die Chance, eine Kamera zu gewinnen.
Bei meinem Posting zur pentaxphotogallery.com hat Mirko (was ist eigentlich mit seinem Blog los?) gefragt, wo denn meine Beiträge sind... Nun, die Anmeldung ist noch relativ trivial, aber die Bilder durch das Voting und an der Jury vorbeizubringen braucht Geduld und scheinbar eine gute Portion Glück.
Nun konnte ich aber mit Freude feststellen, dass es 2 meiner hochgeladenen Fotos in die Gallery geschafft haben. Juhu.
Die Frage, ob und wie sich der Blickwinkel bei herkömmlichen Weitwinkelobjektiven und Fisheye-Optiken gleicher Brennweite unterscheidet, taucht immer wieder auf. Ich habe dazu vor einiger Zeit mal einen Vergleich gemacht, und anstatt das ganze immer wieder neu zu schreiben, blogge ich das mal, dann muss ich nur noch verlinken.
Also, dass sich der Bildeindruck bei Fisheye-Objektiven von "normalen" unterscheidet ist den meisten klar (auch wenn man manchmal auf Leute stösst, die "Fisheye" als Synonym für extreme Weitwinkel-Objektive verwenden). Die Aussage, dass ein Fisheye verzerrte Bilder macht, während ein Superweitwinkel unverzerrt abbildet ist allerdings nicht ganz richtig. Eine unverzerrte Abbildung ist bei einem Blickwinkel, der so viel grösser ist als das normale Blickfeld, gar nicht möglich. Man muss sich deshalb hier entscheiden zwischen zwei verschiedenen Arten von Verzerrungen - ein Superweitwinkelobjektiv zerrt die Ecken in die Breite, lässt aber gerade Linien im Bild gerade. Ein Fisheye hingegen verkrümmt alle geraden Linien, die nicht durch den Bildmittelpunkt verlaufen - lässt dafür aber die Flächenverhältnisse bestehen.
Zum Blickwinkel lässt sich nun sagen, dass ein Fisheye bei gleicher Brennweite mehr aufs Bild bringt. Ich habe dazu zwei Bilder gemacht mit, um das anschaulich zu visualisieren: Die Kamera stand dabei auf dem Stativ, um die Bildausschnitte vergleichbar zu machen, zum Einsatz kam mangels einem extremen Weitwinkel mein Sigma 17-70 bei 17mm, was knapp 26mm an einer Kleinbildkamera entspricht. Als Fisheye kam das Pentax Fisheyezoom 10-17 (das für andere Anschlüsse baugleich von Tokina erhältlich ist) zum Zug, natürlich auch bei 17mm. Wobei hier allerdings noch angemerkt werden sollte, dass die Brennweitenangaben der Hersteller selten genau mit der physikalischen Brennweite übereinstimmt und sich diese bei den beiden Objektiven also durchaus geringfügig unterscheiden kann.
das Sigma 17-70 (anklicken für grössere Version)
und das Fisheye, Pentax 10-17 (anklicken für grössere Version)
Wie schon erwähnt, wurden beide Bilder mit 17mm aufgenommen, der Fisheye-Effekt des Pentax Objektives (der bei 10mm logischerweise noch wesentlich stärker ist) lässt sich deutlich erkennen. Der Blickwinkel ist grösser und die eigenlich geraden Linien sind gekrümmt.
Die Flächenverzerrung beim Sigma lässt sich leider nicht so gut erkennen, da der Blickwinkel noch zum einigermassen normalen Weitwinkelbereich gezählt werden kann. Bei Objektiven mit kürzerer Brennweite wird die Verzerrung aber umso deutlicher. Und dafür lässt sich an dem Bild die doch ziemlich schlechte Abbildungsleistung des Objektivs bei 17mm im Nahbereich erkennen. Aber darum gehts hier jetzt nicht.
Wenn es um eine Kaufentscheidung zwischen Fisheye und Superweitwinkelobjektiv geht, tendiere ich dazu das Fisheye zu empfehlen, es sei denn, an dem Effekt besteht überhaupt kein Interesse. Denn die Verzerrung des Fisheye lässt sich per elektronischer Bildbearbeitung korrigieren (wenn auch mit Auflösungsverlust vor allem im Randbereich), wodurch man Bilder wie aus einem Superweitwinkel bekommt. Umgekehrt funktioniert das leider nicht ganz so einfach.
Arena5 hat auf flickr Fotos hochgeladen, die von einer Pentax K10D gemacht wurden. Das wäre ja nichts besonderes, wäre die Kamera nicht über 30km über der Meeresoberfläche geflogen - und zwar ganz alleine, an einem Wetterballon.
In den Pentaxforums.com gibts die Diskussion zum Projekt, auf flickr die Bilder. Sehr eindrücklich. Wow.
Pentax bietet allen Fotografen mit Pentax-Kameras die Möglichkeit, ihre besten Bilder in einer Online-Galerie zu präsentieren. Allerdings scheint schon eine gewisse Auswahl getroffen zu werden, was natürlich der Qualität der Bilder zugute kommt.
Nun, das ist ja eigentlich nichts neues, aber interessant finde ich die Möglichkeit, die Bilder nach der Ausrüstung, mit der sie gemacht wurden zu sortieren. Klar, die Bildgrösse ist viel zu klein um etwaige Qualitäten oder Mängel bestimmter Objektive feststellen zu können, aber die vielen tollen Bilder, die da mit "billigen" Kitobjektiven gemacht wurden zeigen einfach wieder mal deutlich, dass halt immer noch vor allem der Fotograf das Bild macht, und nicht die Ausrüstung.
1080px Full HD Still Image. Aha. Ja, "Full HD" tönt doch wesentlich besser als "2 Megapixel", auch wenns eigentlich das selbe ist. Stellt sich nur die Frage, wie das denn im Menü der Kamera aussieht, wenn man die Auflösung einstellen will:
Auflösung
hoch
mittel
niedrig
Full HD
Oder wie? Interessant übrigens auch, dass man bei der Kamera noch 50 Franken drauflegt und eine digitale Spiegelreflex (EOS 350D) bekommt, mit Kitobjektiv natürlich. Die macht auch HD-Bilder. Aber kann kein 5x Zoom und kein ISO3200.
Und dann noch vorgestern im Webshop von highdefinition.ch: Ich erstelle einen Kundenaccount, gucke mir ein Objektiv an, lege es in den Warenkorb um zu sehen, wie teuer das mit Versandkosten zu stehen kommt und breche dann die Sache ab. Browserfenster zu. Und gestern Abend ruft mich doch direkt ein netter Herr mit schrecklichster Zürischnure an, und meint, ich habe mir doch im Shop ein Objektiv angeschaut und in den Warenkorb gelegt, aber nicht bestellt, und wieso ich das gemacht hätte und ob er mich beraten könne. Huch. Jetzt habe ich Angst.