Opera hat heute ein neues Feature der kommenden Version 10 des Browsers vorgestellt. Opera Unite soll das alte Client-Server-Modell des Internets aufmischen, geben die Entwickler selbstbewusst bekannt.
So weit würde ich nicht gehen, aber interessant finde ich das Feature schon: der neue Operabrowser hat eine Art Serversoftware mit eingebaut, mit der auf einfache Art Dateien und Medien im Internet verteilt werden können, ohne mühsam einen Webserver einrichten zu müssen. Das scheint mir doch ganz praktisch fürs verteilen von Daten an kleinere Gruppen, ohne dass man den Umweg über einen Webspaceanbieter gehen oder die Mailboxen der Kollegen auffüllen muss. Fürs Hosting von Webseiten und Blogs ist Opera Unite allerdings eher weniger geeignet, da dafür die Ansprüche an die Uploadgeschwindigkeit eher zu hoch für die üblichen privaten Internetverbindungen sein dürfte, ausserdem müsste dazu der Computer 24h am Tag eingeschaltet sein. Auch interessant sind die Sicherheitsrelevanten Fragen; ich kann mir vorstellen, dass eine solche Technologie die potentiellen Angriffsmöglichkeiten auf einen Computer erhöht - um dazu aber eine fundierte Aussage zu machen habe ich glaubs zu wenig Ahnung. :D
Das ganze anschauen und ausprobieren kann man unter opera.com/freedom, und auf YouTube gibts einen (etwas pathetischen :D) Trailer:
gepostet um 11:27 | klicken | trackback | Diesen Beitrag diskutierenSo weit würde ich nicht gehen, aber interessant finde ich das Feature schon: der neue Operabrowser hat eine Art Serversoftware mit eingebaut, mit der auf einfache Art Dateien und Medien im Internet verteilt werden können, ohne mühsam einen Webserver einrichten zu müssen. Das scheint mir doch ganz praktisch fürs verteilen von Daten an kleinere Gruppen, ohne dass man den Umweg über einen Webspaceanbieter gehen oder die Mailboxen der Kollegen auffüllen muss. Fürs Hosting von Webseiten und Blogs ist Opera Unite allerdings eher weniger geeignet, da dafür die Ansprüche an die Uploadgeschwindigkeit eher zu hoch für die üblichen privaten Internetverbindungen sein dürfte, ausserdem müsste dazu der Computer 24h am Tag eingeschaltet sein. Auch interessant sind die Sicherheitsrelevanten Fragen; ich kann mir vorstellen, dass eine solche Technologie die potentiellen Angriffsmöglichkeiten auf einen Computer erhöht - um dazu aber eine fundierte Aussage zu machen habe ich glaubs zu wenig Ahnung. :D
Das ganze anschauen und ausprobieren kann man unter opera.com/freedom, und auf YouTube gibts einen (etwas pathetischen :D) Trailer:

