Pentax K-7 Heute wurde die neue Pentax DSLR offiziell vorgestellt. Auffallend ist die geringe Grösse der Kamera - bisher musste man fast zu einer funktional abgespeckten Einsteigerkamera greifen, wenn man eine kompakte DSLR haben wollte, die neue Pentax scheint aber tatsächlich sehr kompakt zu sein und trotzdem über ausgewachsene Bedienung und Features zu verfügen. Das mag nicht jedermanns Geschmack sein, aber für den Einsatz unterwegs dürfte das ziemlich praktisch sein. Dieser Outdoorfähigkeit trägt die neue Kamera übrigens auch durch die aufwändige Abdichtung gegen Dreck und Wasser Rechnung, die sich erstmals sogar auf die günstigen Kitobjektive erstreckt. Bisher waren solche Ausstattungsmerkmale nur Profiobjektiven vorbehalten, die natürlich auch entsprechend bezahlt werden wollten. Da passt auch die zumindest auf dem Papier eindrückliche zugesicherte minimale Betriebstemperatur von bis zu -10°C gut dazu - bei den meisten elektronischen Geräten ist diesbezüglich schon bei 0° Schluss.
Bisher tönt dieser Blogeintrag wohl schon fast etwas zu positiv, aber ich habe grosses Vertrauen in Pentax, dass die neue K-7 ein sehr ausgewogenes Produkt wird. Einzig die Geschwindigkeit des Autofokus, wohl der Hauptkritikpunkt des Pentaxsystems lässt mich noch etwas zweifeln. Zwar wird überall betont, dass dieser deutlich verbessert wurde, aber die Tatsache, dass im Datenblatt der Textblock der indirekten Vorgängerkamera einfach kopiert wurde, lässt schon einige Zweifel aufkommen. Naja, das wird sich zeigen, sobald die ersten Kameras in die Hände von Testern geraten - auf den Markt wird sie voraussichtlich im Juni kommen.