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einträge zum thema essen sonntag, 4. januar 09gepostet um 13:21 | essen | trackback | Diesen Beitrag diskutieren mittwoch, 17. dezember 08
Jetzt wo der Schnee endgültig alle Farben draussen zugedeckt hat, ists Zeit, etwas bunter zu kochen - Chicoreesalat mit Mandarinli und meiner Lieblingssalatsauce: gepostet um 20:40 | essen | trackback | Diesen Beitrag diskutieren![]() Die geht ganz einfach (welche Salatsauce schon nicht
freitag, 28. november 08
Seit einigen Tagen werden die neuen Ricola Kaugummi beworben, und als Kaugummijunkie und allgemein neugierige Natur konnte ich da natürlich nicht widerstehen. Für den für ein Päckchen Kaugummi recht happigen Preis von 2.20 erstand ich also ein Testexemplar des neuen wär-heds-erfundä? gepostet um 00:53 | essen | trackback | 1 Beitrag![]() Die erste Enttäuschung kam schon, als ich kurz darauf die Rausdrück-Tablettenverpackung aus dem Karton geschoben habe: Nur gerade 9 Kaugummis befinden sich in einer Verkaufseinheit. Bei der ziemlich gross aussehenden Verpackung und dem Preis hätte ich ehrlich gesagt mehr erwartet. Doch die nächste Enttäuschung liess auch nicht lange auf sich warten - die Kaugummis haben zwar das typische Ricolaaroma, aber die Geschmackintensität ist eher schwächer als bei anderen Kaugummis und auf keinen Fall zu vergleichen mit den Ricola Kräuterzuckern. Dazu kommt noch, dass der sowieso schon schwache Geschmack ziemlich schnell abklingt. Immerhin ist die Konstistenz wie man es von einem Kaugummi erwartet - nicht zu hart und mit einer knackigen härteren Schicht am Rand. Alles in allem sind die Ricola Kaugummis aber ein eher enttäuschendes Kauerlebnis mit schlechtem Preis/Leistungsverhältnis. Kaugummifreunde greifen besser zu anderen Marken (mein Favorit ist der klassische Stimorol Original), Ricolafans sind mit den Kräuterzuckern besser bedient, oder wenn die zu hart sind, mit den Ricola Pastillen. Die Kaugummis kann ich leider niemandem weiterempfehlen. dienstag, 19. august 08
Die FineFood Wasabierdnüsse aus dem Coop sind ja schon lange kein Geheimtipp mehr. Aber die Dosen sind immer so schnell leer, und günstig sind sie auch nicht gerade. Die Suche nach Alternativen verlief bisher eher erfolglos, zwar bieten auch andere Läden unterdessen Wasabinüsse an, deren Teigmantel ist meistens aber zu europäisiert, was den Schärfegrad angeht. Langweilig. Dabei liegt die Lösung so nah: gepostet um 17:35 | essen | trackback | Diesen Beitrag diskutieren![]() montag, 30. juni 08Ich mag alte Werbungen irgendwie... :D Und dafür, dass sie aus England stammen, aussehen wie Brennpellets und heissen wie ein Waschmittel, schmecken mir diese Weetabixdinger eigentlich ziemlich gut. :) samstag, 10. märz 07
Das vegetarische Restaurant Hiltl dürfte den meisten ein Begriff sein, doch neben der Hauptfiliale und dem Ableger Tibits gibts auch noch ein Take-Away-Hiltl im Jelmoli an der Bahnhofstrasse. gepostet um 19:25 | essen | trackback | Diesen Beitrag diskutieren![]() Wer das Takeaway im Untergeschoss aber gefunden hat, kann sich auf ein Buffet freuen, dessen veganer Teil vor allem aus orientalischen Speisen und Antipasti besteht, alles kalt zu geniessen. Praktischerweise sind sämtliche Sachen am Buffet markiert, ob sie vegan (V), glutenfrei (G) ovo- (O) oder lactovegetarisch (L) sind. Etwas doof ist nur, dass nicht immer ganz klar ist, welches Schild nun zu welchem Topf gehört. Hat man sich seinen Plastik- oder kompostierbare Palmblattpressteller gefüllt, gehts zur Kasse, wo nach Gewicht abgerechnet wird. 100 Gramm kosten 3.70, ab 10 Franken gibts ein Brötchen gratis dazu. Allerdings musste ich dieses bisher jedes Mal ausdrücklich verlangen, allzu schüchterne Buffetgänger gehen diesbezüglich leer aus. Geschmacklich lassen die angebotenen Speisen nicht zu wünschen übrig, preislich liegt das kleine Hiltl (zumindest für mich) im oberen Takeaway-Bereich. Aber naja, Buffet ist meistens nicht ganz günstig. Die Atmosphäre eines Takeaways zu beurteilen macht meiner Meinung nach wenig Sinn, auch wenn es neben der Kasse ein paar tischähnliche Ablageflächen hat. Etwas komisch fühlt man sich allerdings, wenn man mit seinem Essen erst mal durch Fust und Citydisc spazieren muss, um wieder zur Rolltreppe nach oben zu kommen. dienstag, 20. februar 07
Eigentlich wollte ich schon lange mal eine Eintragsserie zum Thema vegane Verpflegungsmöglichkeiten in Zürich schreiben, anlässlich des heutigen SLM-Zivi-Dinners im Restaurant Zähringer ringe ich mich jetzt endlich dazu durch. gepostet um 23:13 | essen | trackback | 1 BeitragAls mich meine Mitzivis ins Restaurant Zähringer im Niederdorf mitschleppen wollten war ich zuerst nicht so begeistert ("ui, das wird bestimmt teuer..."), aber die Zweifel verflogen schnell, als ich auf der Menu-Tafel aussen am Restaurant entdeckte, dass das Menu 3 explizit als "vegan" gekennzeichnet war. Wunderbar. So gab es für mich heute Teigwaren an einer Kürbiscremesauce (mit Sojarahm Die Stimmung im Zähringer ist locker und angenehm, auch wenn in der Hausbibliothek als erstes das "Kommunistische Manifest" ins Auge sticht. Insgesamt hinterlässt das Restaurant Zähringer bei mir einen sehr guten Eindruck, preislich ists auch sehr human (um die 20.- für ein Menü, inkl. Suppe oder Salat). Nur das auf der Karte interessant aussehende "Kefir-Wasser" kann ich nicht wirklich weiterempfehlen, da greift man doch lieber zu einem leckeren Turbinenbräu. Zu finden ist das Zähringer im Niederdorf, am Zähringerplatz 11. samstag, 6. januar 07
Eine Pfanne kurz mit kaltem Wasser ausspülen, darin etwas Sojamilch und 30g schwarze Schoggi (in kleinen Stücken) erwärmen (ständig rühren), mit Chili und wenig Muskatnuss würzen, 2dl Sojamilch dazugeben und weiterhin unter Rühren aufkochen. gepostet um 21:28 | essen | trackback | 2 Beiträge![]() Etwas vom besten, das man mit Sojamilch machen kann. montag, 30. oktober 06
Heute bin ich beim aufräumen eines ausgebrannten Zimmers (ne, nix tragisches passiert, und ich bin unschuldig gepostet um 19:16 | essen | trackback | 2 Beiträge![]() Der Artikel gefiel mir besonders gut, da ich besonders daran interessiert bin, Kuchen ohne Butter zu backen (und das nicht, weil Butter irgendwie rationiert wäre Grundrezept (Schokomuffins):
Zuerst alle trockenen Zutaten vermischen, Sojamilch und Öl dazu. Das ganze dann bei 200°C vorgeheizt 15-20 Minuten backen. Das ganze kann man auch prima varieren, z.B. durch Schokoladenstücke im Teig oder eine Glasur (letztes Mal habe ich Orangensaft und Zimt mit Puderzucker gemischt, so dass es eine zähflüssige Masse gibt, die man dann auf die noch warmen Muffins streicht.) Achja, Grundrezept geklaut bei nixda... donnerstag, 24. august 06
Nicht nur Tofu kann man selber machen, sondern auch Seitan (auch Grundlage für die Spacebars) lässt sich selber herstellen. Und genau das habe ich versucht, und zwar nach diesem Rezept. gepostet um 14:43 | essen | trackback | 1 Beitragdiesen eintrag lesen sonntag, 23. juli 06
Die Fragen, die mir Leute stellen, wenn sie erfahren, dass ich Veganer bin, oder wenn ich mit ihnen diskutiere, ähneln sich meistens oder wiederholen sich sogar. Deshalb fasse ich die häufigsten Fragen hier zusammen. gepostet um 18:46 | essen | trackback | 19 BeiträgeWieso bist du Veganer? Nun ja, das hat verschiedene Gründe. Einer der Hauptgründe ist, dass ich (industrielle) Massentierhaltung, nicht OK und ziemlich lebensverachtend finde. Aber auch wenn ein Tier artgerecht gehalten wurde, find ich es nicht OK, das Tier zu töten (bzw. alleine dazu grosszuziehen, um es schliesslich zu töten), wenn es nicht nötig ist. Und für die menschliche Ernährung ist es nicht nötig. Aber wieso isst du keine Eier? Die sind doch unbefruchtet? Ob befruchtet oder nicht, spielt für mich keine grosse Rolle, denn auch die meisten Eier stammen aus Massentierhaltung. Ja, ich weiss, in der Schweiz ist Käfighaltung verboten, aber auch Bodenhaltung ist in meinen Augen alles andere als artgerecht, und ausserdem stammen zum Teil verarbeitete Eier (z.B. in Teigwaren) auch aus ausländischen Käfighaltungsbetrieben. Ausserdem ist es keinesfalls so, dass für die Eierproduktion keine Tiere sterben würden. Dazu überlegen wir uns einmal, welche Hühner Eier legen. Genau. Die weiblichen. Die männlichen Individuen sind hier ziemlich unnütz, sie aufzuziehen würde nur Geld kosten und ist somit nicht rentabel. Also werden die jungen Güggeli kurz nach dem schlüpfen aussortiert und getötet. Das ZDF hat dazu eine gute (aber recht krasse) Dokumentation (.avi, 15.2MB) gesendet. Wieso trinkst du keine Milch? Hier sind die Gründe ähnlich wie bei den Eiern. Eine Kuh gibt Milch, nachdem sie ein Kalb geboren hat. Das Kalb ist spätestens jetzt ein Überschussprodukt, schliesslich soll die Milch ja zu Käse und Jogurt verarbeitet werden und nicht an Kälber verfüttert. Deshalb wird das Kalb gemästet und so bald wie möglich zu lecker Schnitzel verarbeitet. Bei einer solch engen Verzahnung von Milch- und Fleischproduktion ist es nur konsequent, auf Milchprodukte zu verzichten, wenn man den Fleischkonsum ablehnt. Warum darfst du keine Gummibärchen essen? Eins vorweg: Ich darf durchaus tierische Produkte essen, es existiert kein Gesetz, das mir das verbietet, ich habe auch nie einen Vertrag unterschrieben, dass ich das unterlasse und ich gehöre auch keiner Religion an, die mir das verbietet. Es ist also weniger eine Frage des "dürfens" als eine Frage des "wollens". Und was das ganze mit Gummibärchen zu tun hat: die allermeisten Gummibärchen bestehen zu einem beträchtlichen Teil aus Gelatine. Und Gelatine besteht aus leckeren Sachen wie Schweineschwarte und Rinderknochen. Jummy, aber sowas esse ich nicht. Kühe müssen gemolken werden, sonst platzen sie. / Was sollen wir denn mit all den Zuchttieren machen, wenn nicht essen? Kleine Nachhilfe in Wirtschaft: Produziert wird, was nachgefragt wird. Logisch gäbe es ein Problem mit all den heute existierenden Nutztieren, wenn über Nacht alle Menschen auf vegane Ernährung umsteigen würden, aber das ist wohl mehr als utopisch. Ihr Veganer habt doch alle eins an der Klatsche! Wir Veganer? Diese esoterisch angehauchten, abgemagerten Langzeitstudenten mit Jesusschlarpen und Dreadlocks, oder wie? Es mag schwierig zu verstehen sein, aber Veganer sind, wie die meisten Menschen, eigenständige Individuen, die ausser der veganen Ernährung nichts miteineander gemeinsam haben müssen. Und auch die Motivation zu dieser veganen Ernährung kann von Veganer zu Veganer unterschiedlich sein, Man denke an ethische, antispeziesistische, tierliebe, religiöse oder gesundheitliche Gründe. Oder andere. Ausserdem scheinen viele Leute, die mit solchen "Argumenten" auffahren, Veganer nur aus Foren wie vegan.de zu "kennen". Abgesehen davon, dass es lächerlich ist, von einzelnen Forenbeiträgen auf ganze Menschengruppen zu schliessen, ist gerade vegan.de auch unter vielen Veganern - ähm - umstritten, sei es wegen heftiger Zensur-Moderation, Trollpostings oder wegen zum Teil tatsächlich etwas realitätsfernen Postings. Darum nochmals zum mitschreiben: Beiträge auf Internetforen sind nicht repräsentativ für Veganer. Vegane Ernährung ist nicht natürlich. Mag sein. Womit sich allerdings die Frage stellt, was denn "natürlich" heissen soll, und warum diese Natürlichkeit ein Ideal darstellen soll. Sich ein Steak in der Migros kaufen ist auch nicht sehr natürlich, ebensowenig wie Blogeinträge lesen, oder als Nicht-Baby Milch zu trinken (dazu erst noch von einer anderen Spezies). Dies wird übrigens wohl auch der Grund sein, wieso viele Menschen Laktose nicht verdauen können. Und zwar in Asien über 80% , in Europa immerhin rund 15%. Kauf doch dein Fleisch vom Biobauernhof. Dort habens die Kühe gut. Mag ja sein, dass es die Kühe auf dem Biohof besser haben als die Kühe in der Tierfabrik, trotzdem leben sie ihr Leben, um am Ende (bzw. eigentlich schon lang davor) geschlachtet und als Steak aufgetischt oder - ziemlich zynisch, nicht? - in ihren eigenen Darm gepresst und zur Wurst werden. Du isst meinem Essen das Fressen weg! Naja, eigentlich hatte ich nicht vor, hier auf billige, polemische Sprüche einzugehen, aber dieser kommt wirklich andauernd (Danke, Herr Mittermeier!) und ausserdem bietet er eine gute Überleitung auf: Wie kannst du Sojamilch trinken und Tofu essen, wo doch für den Sojaanbau jede Menge Regenwald gerodet wird? Stimmt, für Sojaanbau wird Regenwald gerodet. Allerdings ist das kein Argument gegen Veganismus, da der allergrösste Teil der weltweiten Sojaproduktion für die Viehmast verwendet wird. Somit wird auch aus dem Satz von oben umgekehrt was halbwegs sinnvolles draus: Euer Essen isst den Leuten in der Dritten Welt das Essen weg. OK, das war jetzt auch etwas polemisch, zielt aber auf die Ineffizienz von Fleischproduktion ab. Für ein Kilo Fleisch wird ein Vielfaches an pflanzlicher Nahrung (und damit Anbaufläche) für die Viehzucht verbraucht. Siehe auch: Soja: Globale Aspekte Was, du bist Veganer? Hast du da nicht schreckliche Mangelerscheinungen? Nein. Klar, es gibt einige Nährstoffe, die in pflanzlicher Nahrung seltener vorhanden sind, oder vom Körper schlechter aufgenommen werden. Trotzdem ist eine Versorgung mit allen nötigen Nährstoffen auch mit veganer Ernährung möglich, wenn auf ausgewogene Ernährung geachtet wird. Hier gibt es eine gute Seite mit den kritischsten Stoffen und Quellen dafür. Aber ein Löwe frisst doch auch Antilopen. Darf der das? Wieso sollte der das nicht dürfen, und vor allem: Was hast das mit mir zu tun? Im Unterschied zu einem Löwe habe ich ein Verdauungssystem, das mit pflanzlicher Nahrung gut zurecht kommt. Und einen freien Willen, das zu essen was ich will, und nicht das, was mir ein Instinkt vorgibt. Und vor allem habe ich jede Menge Alternativen zu tierischer Nahrung. Angenommen, du überlebst als einziger einen Flugzeugabsturz auf einer einsamen kargen Insel, und hast die Wahl zu verhungern oder die Fleischmenüs aus der Bordküche zu verspeisen, bis Rettung eintrifft. Was würdest du tun? Ich würde die Fleischmenüs essen und warten, bis Rettung eintrifft. Wenn die Fleischmenüs nicht reichen würden, bis Rettung eintrifft, würde ich wohl oder übel die Überreste der Stewardessen vernaschen müssen. Die Frage ist aber insofern doof, weil ich weder auf einer einsamen kargen Insel bin noch als einziger einen Flugzeugabsturz überlebt habe noch keine andere Wahl habe als Fleisch zu essen, wenn ich überleben will. Pflanzen können auch fühlen / Schmerz empfinden. Wie kannst du nur Pflanzen essen? Abgesehen davon, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass Pflanzen ohne Nervensystem Schmerzen und Gefühle empfinden können, und abgesehen davon, dass es für Pflanzen keinen Sinn macht, Schmerz empfinden zu können, da sie nicht in vernünftiger Zeit auf die Schmerzquelle reagieren können, ist es immer noch effizienter, sich vegan zu ernähren, als die Pflanzen an Tiere zu verfüttern und dann die Tiere zu essen. Für ein Kilo Fleisch wird ein Vielfaches an Pflanzen benötigt. Und zu guter letzt ist es schlicht nicht möglich, sich ohne pflanzliche Nahrung zu ernähren, wenn man nicht innert kürzester Zeit die Radieschen von unten betrachten will. Hitler war Vegetarier (update) Einerseits ist das nicht ganz unumstritten. Und andererseits tut das ja überhaupt nichts zur Sache. Hitler war auch heterosexuell und Nichtraucher, das macht Nichtrauchen oder heterosexuell sein weder schlechter noch besser... Was kannst du denn noch essen? Immer nur Gemüse ist doch langweilig... (update) Immer nur Gemüse wäre langweilig, stimmt. Aber veganes Essen besteht nicht nur aus Gemüse und Früchten, man denke an Hülsenfrüchte, Reis, Teigwaren und so weiter. Bei Attila Hildmann gibts eine Menge Rezepte, die auch schön illustriert sind. Und da gibts nicht nur Gemüse Wie sieht das denn bei dir mit Nonfood aus? (update) Natürlich ist es nur konsequent, bei vegetarischer Ernährung auch auf tierische Produkte im Nonfood-Bereich zu verzichten (genau genommen liegt hier auch der Unterschied zwischen "Vegan" und "strikt vegetarisch"), also kaufe ich auch keine Schuhe aus Leder oder ähnliches... Darauf habe ich eigentlich auch schon als Ovo-Lacto-Vegetarier geachtet, allerdings habe ich noch einige "Altlasten" aus meiner Vor-Vegi-Zeit. Zum Beispiel ein Paar Lederschuhe oder die Daunendecke, die ich nicht durch vegane Produkte ersetze, solange sie noch brauchbar sind. Einerseits fehlt mir da nämlich das Geld dazu, andererseits wäre dadurch auch niemandem geholfen (ausser der Wirtschaft Wegen dir werden auch nicht weniger Kühe geschlachtet! (update) Es wäre wohl tatsächlich naiv zu glauben, mein Verzicht auf tierische Sachen würde eine spürbare Veränderung bei der Fleischproduktion bewirken, aber einerseits bin ich auch nicht ganz der Einzige, der sowas macht, und andererseits kann ich beobachten, wie mein Veganismus in meinem Umfeld durchaus Auswirkungen hat. Meine Mitbewohner, meine Familie und Kollegen (und vielleicht auch die Leser dieses Postings Und ausserdem geht es mir ja auch nicht nur, darum, etwas zu bewirken (und sollte ich das nicht schaffen, habe ich es wenigstens versucht Wieso willst du mich unbedingt überzeugen? Ich will dich gar nicht überzeugen. Was ich hiermit will, ist, die üblichen Fragen, die mir alle schon mal gestellt wurden zusammenfassen und meinen Standpunkt darstellen. Wenn du dir dadurch auf den Fuss getreten fühlst oder ich dich zum Nachdenken angeregt habe, gerne geschehen, aber ich will dir nix aufzwingen. Solange du machst, was für dich OK ist, und mich machen lässt, was für mich OK ist, ist alles klar Naja, und wem das zu viel Text war, lässt sich das ganze von Steven the Vegan erklären. Aber nicht vergessen: Nicht alle Veganer tragen doofe weisse Hüte. Und nicht alle Veganer sind Choleriker (auch wenn es manchmal bei den Fragen die einem gestellt werden wirklich nicht einfach ist, ruhig zu bleiben mittwoch, 14. juni 06Jetzt wo das Wetter wieder wärmer ist, habe ich ein Rezept ausprobiert, das ich schon länger mal machen wollte: Gazpacho, eine kalte spanische Gemüsesuppe.
Für 2 Hälse brauchts etwa:
- eine Dose Dosentomaten
- eine halbe Gurke
- eine Pepperoni
- eine Frühlingszwiebel
- 250g Cherrytomätchen
- 1 Knoblauchzehe gepresst
- (Oliven-)Öl
- (Balsamico-)Essig
- Gewürze (Pfeffer, Salz, Zucker)
- etwa 1.5dl kalte Gemüsebouillon
Nachdem das Gemüse gewaschen und zerkleinert wurde, kommt die Hälfte des Gemüses (alle Dosentomaten, wenn es sich nicht schon um passierte Tomaten handelt) mit den restlichen Zutaten unter den Stabmixer zum pürieren und danach die andere (nur kleingeschnittene) Hälfte des Gemüses auch noch dazu. Das Ganze geht jetzt in den Kühlschrank abkühlen und wird schliesslich ganz kalt (mit etwas zerstossenem Eis versetzt z.B.) serviert. Dazu gabs bei mir Tomaten-Knobli-Brot. (Baguette mit Tomatenmark und Knoblauch abgerieben, etwas Olivenöl drüber und im Backofen bei etwa 150°C etwas anknuspern lassen. Statt Tomatenmark und Öl kommt sicher auch Tomatentapenade gut, vorausgesetzt, man hat sowas zur Hand.)
gepostet um 18:44 | essen | trackback | 1 Beitragdiesen eintrag lesen sonntag, 21. mai 06Vor ein paar Wochen hat Denner mit Coop und Migros mitgezogen und bietet nun auch eigenen [-Red-Bull-Fake-] Energy-Drink an. Grund genug für mich, mal den schweizer Energy-Drink-Markt durchzudegustieren... gepostet um 22:02 | essen | trackback | 23 Beiträgediesen eintrag lesen mittwoch, 26. april 06
Letztens bin ich im Railcity auf etwas gestossen, das förmlich danach schrie, gekauft zu werden: gepostet um 18:17 | essen | trackback | 13 Beiträge![]() Also wirklich, bei dem Namen konnte ich nicht widerstehen, das musste ausprobiert werden. Und da es ja Leute geben soll, die "unbekannten Beeren" gegenüber ziemlich kritisch eingestellt sind, will ich euch die Erkenntnisse meines Selbstversuches nicht vorenthalten. Das ganze besteht vor allem aus Seitan und Gewürzen. Darunter zähle ich auch die namensgebenden Hanfsamen, die 1% der Gesamtmasse ausmachen sollen. Allerdings schmeckt man diese so gut wie überhaupt nicht, nur in der Konsistenz machen sie sich ab und zu bemerkbar, wenn man auf etwas crunchiges beisst. Sonst ist der Riegel eher zäher Konsistenz, und erinnert auch vom Geschmack her an Landjäger. Liegt wohl daran, dass er geräuchert ist. So lässt sich sagen, dass der Spacebar zwar prima schmeckt, aber dem Namen nicht ganz gerecht wird. Statt "Spacebar Hanf" wären angesichts der anderen Zutaten "Spacebar Hefeextrakt" oder "Spacebar Kokosfett" angebrachter gewesen, schliesslich ist davon mehr enthalten als Hanfsaat. Die mir jetzt widersprechenden Marketingstrategen haben allerdings wohl Recht, wenn sie meinen, dass ich mir einen "Spacebar Kokosfett" kaum gekauft hätte. A propos kaufen, der Preis liegt mit 2.- für einen 40-Gramm-Riegel am oberen Ende meiner Akzeptanzskala. Er lässt sich aber dadurch rechtfertigen, dass sämtliche Zutaten aus Bio-Produktion stammen und dass es sich um ein Nischenprodukt handelt. Da hilft nur fleissiges kaufen... Jummy. montag, 24. april 06
Tofu ist ein ursprünglich chinesisches Nahrungsmittel, das aus geronnenem Soja-Eiweiss besteht (das Eiweiss war also wahrscheinlich der Grund, warum man mir als "Ei-Allergiker" im Angkor keinen Tofu servieren wollte gepostet um 22:38 | essen | trackback | 2 Beiträgediesen eintrag lesen |